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Vorschläge für wirtschaftliche Lösungen



Sonderfall G: Wärmepumpe und Solarstrom

Bei Einfamilienhäusern mit ca. 150 m² liegt der jährliche Stromverbrauch von Wärmepumpen zur Heizung und Warmwasserbereitung im Bereich von 2000 bis 8000 Kilowattstunden (kWh). Ein Teil davon kann durch eine Solarstromanlage (PV-Anlage) gedeckt werden.

Solarstromanlagen haben häufig Leistungen von 5 bis 10 kW, je kW werden 800 bis 1000 kWh jährlich erzeugt. Eine 10-kW-Solarstromanlage erzeugt bis zu 10.000 kWh jährlich, diese Menge liegt in der Größenordnung des Strombedarfs von Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom.

Allerdings sind Strombedarf und Solarstromerzeugung nicht synchron. Solarstrom wird zu 90% in den Monaten März bis Oktober erzeugt, Wärmepumpen haben den höchsten Strombedarf in den Wintermonaten Dezember bis Februar.

Der Deckungsanteil des Solarstrom am Strombedarf der Wärmepumpe liegt daher bei 15 bis 30%. Wird eine Wärmepumpe als Ergänzung zum Heizkessel betrieben (Anwendungsfall 5) kann der solare Deckungsanteil über 50% liegen.

Eine vollständige Deckung des Wärmepumpenstroms durch PV-Anlagen ist zwar nicht möglich, aber es werden nennenswerte Beitrag erreicht. Andere Heizsysteme schaffen das nicht!

Durch eine bestimmte Konfiguration der Stromzähler („Messkonzept Zählerkaskade“) ist es möglich, dass die Wärmepumpe sowohl eigenen Solarstrom als auch kostengünstigen Sondertarif nutzen kann.